Artikel zu: Iris Barbura

Tribute to Iris Barbura

Ein Ausstellungs- und Performanceprojekt der Alexander und Renata Camaro Stiftung, Berlin in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Zentrum für Tanz Bukarest (CNDB) und dem Deutschen Tanzarchiv Köln

 

Iris Barbura wirkte international: Bukarest, Berlin und Ithaca (USA) sind Stationen ihrer tänzerischen Karriere. Ausgebildet in Bukarest, studiert Barbura in den 1930er Jahren in den Zentren des „deutschen Ausdruckstanzes”; Größen wie Harald Kreutzberg und das Umfeld von Mary Wigman und Gret Palucca prägen ihren Stil.

Im Nachkriegsberlin erlebt Iris Barbura den Höhepunkt ihrer Karriere: Sie, die Glamouröse, brilliert in eleganten, energetischen und verspielten Tänzen. Im surrealistisch geprägten Künstlerkabarett Die Badewanne um Alexander Camaro kreiert sie experimentelle Choreographien nach Schlüsselwerken der Klassischen Moderne, etwa zu Picassos Varianten der„Femme assise”. Anfang der 1950er

Jahre emigriert Barbura in die USA und unterrichtet dort Tanz. Für ihre Schüler wird sie zur prägenden Künstler-Persönlichkeit.

Rund 80 Exponate aus privaten und öffentlichen Sammlungen, darunter Gemälde, Zeichnungen, Tanz-Fotografien, Briefe, Kostüme und Masken, veranschaulichen den gleichermaßen eleganten, energetischen und glamourösen Tanz Barburas – ein faszinierendes Kapitel rumänisch-deutscher Tanzgeschichte der 1920er bis 50er Jahre findet erstmalig Aufarbeitung.

 

Begleitveranstaltungen

28.4.2017, 19.30 Uhr
Tanz-Performance
Camaro Haus

10. Juli 2017 um 19.30 Uhr
Konzert & Tanz
Michael Abramovich und Maria Giambona

Die Auftaktveranstaltung am 28.4. steht im Zeichen der persönlichen Erinnerung. In der Solo-Lecture-Performance Iris widmet sich die Tänzerin und Barbura-Schülerin Beth Soll (NY, USA) ihrer Lehrerin. In der anschließenden Gruppenchoreographie vermischen sich Einflüsse des europäischen Modernen Tanzes mit rumänischer Folklore: Die Retrospektive auf Iris Barbura ist eröffnet.
(Lecture Performance in englischer Sprache)

 

 

Begleitend erscheint eine zweisprachige Broschüre (DE, RO), herausgegeben vom Nationalen Zentrum für Tanz Bukarest (CNDB) und dem Deutschen Tanzarchiv Köln.
» Buchcover

Die Ausstellung und die Tanz-Performance erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Zentrum für Tanz Bukarest (CNDB) und dem Deutschen Tanzarchiv Köln.

 

 

 

Die Tanz-Performance wird gefördert durch

 

 

 

 

Tribute to Iris Barbura

Im Nachkriegsberlin erlebt Iris Barbura den Höhepunkt ihrer Karriere: Sie, die Glamouröse, brilliert in eleganten, energetischen und verspielten Tänzen.

 

Mehr zur Ausstellung finden Sie hier.

Berlin Surreal…

Die Vernissage ist am 24. April 2014 im Stiftungshaus.

 

Berlin 1949: Inmitten der Trümmerlandschaft etabliert sich das junge, wilde Künstlerkabarett Die Badewanne, ein Zusammenschluss von Malern, Literaten, Tänzerinnen und Musikern. Sie reagieren mit faszinierenden, vielschichtigen Inszenierungen auf die widersprüchlichen Erfahrungen der vergangenen Jahre und beleben die aufstrebende Kulturszene der Hauptstadt. Die Bühne der Badewanne wird zum Experimentierfeld für die Idee des Surrealismus, für Bilder der Klassischen Moderne und die Kritik am Nationalsozialismus. Die Ausstellung richtet den Fokus auf den interdisziplinären Charakter, die Kreativität und die Rolle der Badewanne in der deutschen Nachkriegszeit.

Der Maler Alexander Camaro gehört nicht nur zu den drei künstlerischen Hauptbegründern dieses Projekts, sondern ist vor allem derjenige gewesen, der über langjährige professionelle Bühnenerfahrung verfügt: als Tänzer, als Zirkusartist und Pantomime-Künstler weiß er seine Präsenz überaus schöpferisch einzubringen. Die Alexander und Renata Camaro Stiftung widmet dem Künstlerkollektiv um Die Badewanne erstmalig eine umfassende Ausstellung.

 

Begleitveranstaltungen

Salons
Donnerstag, 22. Mai 2014, 19.30 Uhr
Jüdische Lieder
„Kleine Prosa“ von Franz Kafka
Duo Kolarova-Karamintzas
Galya Kolarova (Klavier) und Demetrios Karamintzas (Oboe)

Donnerstag, 19. Juni 2014, 19.30 Uhr
Hommage an Theo Goldberg
mit einer Einführung von Barry Truax
(Simon Fraser University, British Columbia, Kanada)

 

Installationen und Performance
Im Rahmen des GALLERY WEEKEND BERLIN, 2. – 4. Mai 2014.
2. – 4. Mai 2014
Zwischenräume von Paula Anke
Bewegt von Isabelle Federkeil