von anja

#34

Eine weibliche Figur nimmt „Im Lichtkegel“ das Bildzentrum ein. In ihrer linken Hand hält sie eine Peitsche. Sowohl das Kostüm als auch der Hintergrund suggerieren eine Manege – die weibliche Figur bekommt Züge eines Zirkusdirektors.
Die zurückgenommenen, hellen Pastelltöne und die Farbe weiß sind in den Werken Camaros in den 1970er Jahren dominierend.
Das Gemälde wird in der derzeitigen Ausstellung „abstraktion-figuration / werner berges und alexander camaro“ im Camaro Haus gezeigt, welche wir bis zum 23.02.2023 verlängern!

[Alexander Camaro, Im Lichtkegel, 1973, Acryl auf Leinwand, 200x160cm, Foto: Eric Tschernow © Camaro Stiftung]

[EN]
A female figure occupies the centre of the painting „in the cone of light“. In her left hand she holds a whip. Both, the costume and the background, suggest an arena with that the figure assume features of a circus director.
The light pastel tones as well the white color dominate Camaro´s work in the 1970s.
Our #weeklycamaro #34 is shown in the current exhibition „abstraction-figuration / werner berges and alexander camaro“ in the Camaro House – which is extending until 23.02.2023.

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
23. Januar 2026 – 27. März 2026
„OFF-ROAD – IM FREIEN GELÄNDE“. Arbeiten von Renata 1955-2008
Die Alexander und Renata Camaro Stiftung zeigt vom 23. Januar 2026 bis 27. März 2026 eine Ausstellung mit ca. 50 Werken der Künstlerin Renata Camaro (1934-2009). Als Gründerin hat Renata Camaro einen besonderen Stellenwert für die Camaro Stiftung. Neben ihrem künstlerischen Werk soll auch dieser Aspekt nun mit einer Ausstellung gewürdigt werden. Unter dem Ausstellungstitel „OFF-ROAD — IM FREIEN GELÄNDE“ rücken Werke in den Vordergrund, die repräsentativ für Renatas Schaffensphasen zwischen 1955-2008 stehen. Der Titel stammt aus einer ihrer späten Collagen, mit der sie abermals Bezug auf einen ihr Leben bestimmenden Wendepunkt nimmt: Bei einem Tagesauflug 1962 durch Mexiko kommt das Auto, in dem sie sitzt, von der Straße ab. Renata wird dabei schwer verletzt. Sie zieht sich anschließend aus der Öffentlichkeit zurück und verlässt damit auch ihren frühen, durchaus vielversprechenden Karriereweg. Im Privaten, abseits des üblichen Kunstbetriebs entsteht über Jahrzehnte dennoch ein Œuvre, das sich mit dem Ringen um Emanzipation, dem Zen-Buddhismus und Schmerz auseinandersetzt.MehrTeilenTermin speichern