von anja

#34

Eine weibliche Figur nimmt „Im Lichtkegel“ das Bildzentrum ein. In ihrer linken Hand hält sie eine Peitsche. Sowohl das Kostüm als auch der Hintergrund suggerieren eine Manege – die weibliche Figur bekommt Züge eines Zirkusdirektors.
Die zurückgenommenen, hellen Pastelltöne und die Farbe weiß sind in den Werken Camaros in den 1970er Jahren dominierend.
Das Gemälde wird in der derzeitigen Ausstellung „abstraktion-figuration / werner berges und alexander camaro“ im Camaro Haus gezeigt, welche wir bis zum 23.02.2023 verlängern!

[Alexander Camaro, Im Lichtkegel, 1973, Acryl auf Leinwand, 200x160cm, Foto: Eric Tschernow © Camaro Stiftung]

[EN]
A female figure occupies the centre of the painting „in the cone of light“. In her left hand she holds a whip. Both, the costume and the background, suggest an arena with that the figure assume features of a circus director.
The light pastel tones as well the white color dominate Camaro´s work in the 1970s.
Our #weeklycamaro #34 is shown in the current exhibition „abstraction-figuration / werner berges and alexander camaro“ in the Camaro House – which is extending until 23.02.2023.

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
17. April 2026 – 31. Juli 2026
 — Camaro Haus
HEINZ TRÖKES – AUGENREISEN
Vom 17. April bis 31. Juli 2026 zeigt die Alexander und Renata Camaro Stiftung im Camaro Haus die Ausstellung Heinz Trökes – Augenreisen. Als Künstler, Netzwerker und Mitbegründer der legendären Galerie Gerd Rosen schuf Heinz Trökes (1913-1997) 1945 einen Ort in Berlin, an dem die Avantgarde wieder sichtbar wurde und ein neuer geistiger Aufbruch begann. Seine Stimme war in den Debatten der Nachkriegszeit ebenso unverzichtbar wie seine Bilder, die den Hunger nach Freiheit und Weltoffenheit spiegeln. Im Zentrum seines Lebens und Schaffens stand die Erkundung der Welt. Für Trökes war das Reisen kein bloßer Ortswechsel, sondern ein Motor der Erneuerung. Eindrücke, Landschaften, Begegnungen – all dies verwandelte sich in seinem Werk zu farbintensiven, poetischen Bildwelten, die den Mittelpunkt der Ausstellung bilden. Dass sich die Alexander und Renata Camaro Stiftung Trökes widmet, hat auch mit einer frühen Begegnung zu tun, die beide Künstler verbindet. 1946 traf Trökes in der Nähe von Quedlinburg auf Alexander Camaro (1901–1992), erkannte die Nähe ihrer künstlerischen Haltung und verhalf ihm noch im selben Jahr zu seiner ersten Einzelausstellung in der Galerie Gerd Rosen. Daraus entstand eine lebenslange Verbundenheit. Die Ausstellung lädt dazu ein, Trökes als Reisenden, Impulsgeber und visionären Künstler neu zu entdecken – und die Welt durch seine Augen zu sehen: offen, neugierig, voller Bewegung.   Eintritt frei Eröffnung: Donnerstag, 16.04.2026, 18.00 UhrCamaro HausPotsdamer Str. 98 A10785 Berlin+49 (0)30. 263 929 75MehrTeilenTermin speichernHeinz_Trökes_Augenreisen_keyvisual