von anja

#23

Mit unserem #weeklycamaro #23 lässt sich hervorragend das symbiotische Verhältnis von Alexander Camaro und Unica Zürn skizzieren. Beide lernten sich im Rahmen des Künstlerkabaretts „Die Badewanne“ kennen. Unter Zürns Feder entstanden literarische Adaptionen von dort aufgeführten Programmnummern. Als sie bei Camaro wohnte, schrieb sie das Typoskript „Die Braut“ – „nach einem Bild von Alexander Camaro“.

[Alexander Camaro, Die Braut, 1947/48, Öl auf Leinwand, 66,6×99,2cm
© Camaro Stiftung /Foto: Felix Broede
Unica Zürn, Die Braut, Zeitungsausschnitt von 1949
© Camaro Stiftung]

[EN]

Our #weeklycamaro #23 illustrates the symbiotic relation between Alexander Camaro and Unica Zürn. Both get to know each other at the artist cabaret „Die Badewanne“. There Zürn created literary adaptions of shown program numbers. At the time when she lived at Camaros place, Zürn wrote „Die Braut“ after a painting by Camaro.

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
23. Januar 2026 – 27. März 2026
„OFF-ROAD – IM FREIEN GELÄNDE“. Arbeiten von Renata 1955-2008
Die Alexander und Renata Camaro Stiftung zeigt vom 23. Januar 2026 bis 27. März 2026 eine Ausstellung mit ca. 50 Werken der Künstlerin Renata Camaro (1934-2009). Als Gründerin hat Renata Camaro einen besonderen Stellenwert für die Camaro Stiftung. Neben ihrem künstlerischen Werk soll auch dieser Aspekt nun mit einer Ausstellung gewürdigt werden. Unter dem Ausstellungstitel „OFF-ROAD — IM FREIEN GELÄNDE“ rücken Werke in den Vordergrund, die repräsentativ für Renatas Schaffensphasen zwischen 1955-2008 stehen. Der Titel stammt aus einer ihrer späten Collagen, mit der sie abermals Bezug auf einen ihr Leben bestimmenden Wendepunkt nimmt: Bei einem Tagesauflug 1962 durch Mexiko kommt das Auto, in dem sie sitzt, von der Straße ab. Renata wird dabei schwer verletzt. Sie zieht sich anschließend aus der Öffentlichkeit zurück und verlässt damit auch ihren frühen, durchaus vielversprechenden Karriereweg. Im Privaten, abseits des üblichen Kunstbetriebs entsteht über Jahrzehnte dennoch ein Œuvre, das sich mit dem Ringen um Emanzipation, dem Zen-Buddhismus und Schmerz auseinandersetzt.MehrTeilenTermin speichern