von anja

#21

Gisa Ley

Mit Pastell zeichnete Alexander Camaro seine ehemalige Tanzpartnerin Gisa Ley. In Dresden tanzten beide bei Mary Wigman. Die intensive und konfliktreiche Beziehung endete nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Jadwiga Falk-Ley. Als Jüdin reiste Gisa Ley kurze Zeit später nach Italien aus.

[Alexander Camaro, Gisa Ley, 1930, Pastell, 57×49,5cm
©Camaro Stiftung / Foto: Felix Broede]

[EN]

Alexander Camaro painted his former dance partner Gisa Ley with pastel. They both danced at Mary Wigman in Dresden. The intense and conflict-ridden relationship ended with the birth of their daughter. As a Jew, Gisa Ley moved to Italy shortly after.

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
23. Januar 2026 – 27. März 2026
„OFF-ROAD – IM FREIEN GELÄNDE“. Arbeiten von Renata 1955-2008
Die Alexander und Renata Camaro Stiftung zeigt vom 23. Januar 2026 bis 27. März 2026 eine Ausstellung mit ca. 50 Werken der Künstlerin Renata Camaro (1934-2009). Als Gründerin hat Renata Camaro einen besonderen Stellenwert für die Camaro Stiftung. Neben ihrem künstlerischen Werk soll auch dieser Aspekt nun mit einer Ausstellung gewürdigt werden. Unter dem Ausstellungstitel „OFF-ROAD — IM FREIEN GELÄNDE“ rücken Werke in den Vordergrund, die repräsentativ für Renatas Schaffensphasen zwischen 1955-2008 stehen. Der Titel stammt aus einer ihrer späten Collagen, mit der sie abermals Bezug auf einen ihr Leben bestimmenden Wendepunkt nimmt: Bei einem Tagesauflug 1962 durch Mexiko kommt das Auto, in dem sie sitzt, von der Straße ab. Renata wird dabei schwer verletzt. Sie zieht sich anschließend aus der Öffentlichkeit zurück und verlässt damit auch ihren frühen, durchaus vielversprechenden Karriereweg. Im Privaten, abseits des üblichen Kunstbetriebs entsteht über Jahrzehnte dennoch ein Œuvre, das sich mit dem Ringen um Emanzipation, dem Zen-Buddhismus und Schmerz auseinandersetzt.MehrTeilenTermin speichern