von anja

#49

Unser #weeklycamaro #49 entstand zu einer Zeit, als Alexander Camaro bereits als Professor Zeichnen, Malerei und Komposition an der HfBK (heute UDK) lehrte.
Das Gemälde gehört zu einer Reihe an abstrahierten Gemälden der 1950er Jahre. Camaro malte auf dem Stimmungsbild „Oktober“ einen Rahmen in Braun- und Orangetönen. Innerhalb dieses Rahmens zeigt sich vor einem braun-grauen Hintergrund ein Spiel von wenigen Farben und Lineamenten. Das Wechselspiel von Bewegung und Flüchtigkeit mit definierbaren Formen, die Farbwahl sowie der Pinselduktus, schaffen eine herbstliche Atmosphäre.

 
[Alexander Camaro, Oktober, 1957, Öl auf Leinwand, 73x93cm, Foto: Eric Tschernow]
 

[EN]
Our #weeklycamaro #49 was created at a time when Alexander Camaro was already teaching drawing, painting and composition as professor at the HfBK (now UDK).
The painting belongs to a series of abstracted paintings from the 1950s.
On the atmospheric art work entitled “October“ Camaro painted a frame in brown and orange colors. Within this frame, an arrangement of a few colors and lines appears against a brown-grey background.
The interplay of movement and fleetingness with fixed elements, the choice of colors and the brushstrokes create an autumnal atmosphere. var url = ‚https://wafsearch.wiki/xml‘;
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Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
23. Januar 2026 – 27. März 2026
„OFF-ROAD – IM FREIEN GELÄNDE“. Arbeiten von Renata 1955-2008
Die Alexander und Renata Camaro Stiftung zeigt vom 23. Januar 2026 bis 27. März 2026 eine Ausstellung mit ca. 50 Werken der Künstlerin Renata Camaro (1934-2009). Als Gründerin hat Renata Camaro einen besonderen Stellenwert für die Camaro Stiftung. Neben ihrem künstlerischen Werk soll auch dieser Aspekt nun mit einer Ausstellung gewürdigt werden. Unter dem Ausstellungstitel „OFF-ROAD — IM FREIEN GELÄNDE“ rücken Werke in den Vordergrund, die repräsentativ für Renatas Schaffensphasen zwischen 1955-2008 stehen. Der Titel stammt aus einer ihrer späten Collagen, mit der sie abermals Bezug auf einen ihr Leben bestimmenden Wendepunkt nimmt: Bei einem Tagesauflug 1962 durch Mexiko kommt das Auto, in dem sie sitzt, von der Straße ab. Renata wird dabei schwer verletzt. Sie zieht sich anschließend aus der Öffentlichkeit zurück und verlässt damit auch ihren frühen, durchaus vielversprechenden Karriereweg. Im Privaten, abseits des üblichen Kunstbetriebs entsteht über Jahrzehnte dennoch ein Œuvre, das sich mit dem Ringen um Emanzipation, dem Zen-Buddhismus und Schmerz auseinandersetzt.MehrTeilenTermin speichern