von anja

#24

Unser #weeklycamaro #24 zeigt mit zwei Lithografien von Alexander Camaro und Susanne Riée aus dem Jahr 1959 den künstlerischen Austausch beider Künstler:innen. Die gezeigten Werke entstanden im gemeinsamen Siebdruck-Atelier. Beide zeichneten gemeinsam, hatten gemeinsame Modelle und unterhielten enge Beziehungen zu weiteren Künstler:innen. Nach ihrer 18 Jahre andauernden Beziehung, verband ab den späten 1960 Jahren beide ein unverzichtbares Bedürfnis nach Austausch und Präsenz.

[Alexander Camaro, o.T., 1959, Lithografie, 44,5x64cm, Foto: Felix Broede
© Camaro Stiftung /
Susanne Riée, o.T., 1959, Lithografie, 62×46,5cm, Foto: Felix Broede
© Camaro Stiftung]

[EN]

The two lithographs by Alexander Camaro and Susanne Riée from 1959 shows the artistic exchange between them. They were created in the silk-print studio. Both artists were drawing together, had the same models and relations with other artists. Onward, after their 18-year relationship, they shared an indispensable need for exchange and presence from the late 1960s.

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
23. Januar 2026 – 27. März 2026
„OFF-ROAD – IM FREIEN GELÄNDE“. Arbeiten von Renata 1955-2008
Die Alexander und Renata Camaro Stiftung zeigt vom 23. Januar 2026 bis 27. März 2026 eine Ausstellung mit ca. 50 Werken der Künstlerin Renata Camaro (1934-2009). Als Gründerin hat Renata Camaro einen besonderen Stellenwert für die Camaro Stiftung. Neben ihrem künstlerischen Werk soll auch dieser Aspekt nun mit einer Ausstellung gewürdigt werden. Unter dem Ausstellungstitel „OFF-ROAD — IM FREIEN GELÄNDE“ rücken Werke in den Vordergrund, die repräsentativ für Renatas Schaffensphasen zwischen 1955-2008 stehen. Der Titel stammt aus einer ihrer späten Collagen, mit der sie abermals Bezug auf einen ihr Leben bestimmenden Wendepunkt nimmt: Bei einem Tagesauflug 1962 durch Mexiko kommt das Auto, in dem sie sitzt, von der Straße ab. Renata wird dabei schwer verletzt. Sie zieht sich anschließend aus der Öffentlichkeit zurück und verlässt damit auch ihren frühen, durchaus vielversprechenden Karriereweg. Im Privaten, abseits des üblichen Kunstbetriebs entsteht über Jahrzehnte dennoch ein Œuvre, das sich mit dem Ringen um Emanzipation, dem Zen-Buddhismus und Schmerz auseinandersetzt.MehrTeilenTermin speichern