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Lesung

„Unica Zürn – Muse, Anagrammatikerin, Erfinderin einer Traumsprache“

Sonntag, 13. März 2016, 17:00 UhrCamaro Haus, Potsdamer Str. 98 A, 10785 Berlin

Lesung / Vortrag der Schriftstellerin Ilma Rakusa (Zürich)

Ilma Rakusa

 

„Unica Zürn, die 1916 in Berlin-Grunewald zur Welt kam, 1953 mit Hans Bellmer nach Paris ging und sich dort 1970 das Leben nahm, schuf ihre eigene künstlerische Welt: in Zeichnungen, vor allem aber in Anagrammgedichten und Prosatexten über Traum, Krankheit und Wahn. Als Anagrammatikerin entlockte sie der strengen Form bezaubernde und tiefgründige Einsichten, die immer auch auf ihr persönliches Leben und Leiden verwiesen. Für eine Annäherung an Unica Zürn eignet sich darum nichts besser, als ihr ungewöhnliches Werk in den Blick zu nehmen.“ (Ilma Rakusa)

Ilma Rakusa studierte Slawistik und Romanistik und lebt als Schriftstellerin, Übersetzerin und Literaturkritikerin in Zürich. Für ihr vielfältiges Werk erhielt sie u.a den Schweizer Buchpreis (2009) und den Manès Sperber-Preis (2015). Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

 

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
25. Juni 2021 – 1. September 2021
 — Camaro Haus
Verborgene Schätze – Alexander Camaros Malerei und Aquarelle der 1960er- und frühen 1970er- Jahre
„Einen Klecks Farbe draufgeben, und es kann sich ein Wunder vollziehen. Es kommt nur auf den an, der es tut und mit welchen inneren Aufbereitungen sich das vollzieht.“
(Alexander Camaro, 1960er-Jahre)
In den 1960er- und 70er-Jahren schuf Camaro mehrere Aquarell-Zyklen: Jeweils tief inspiriert von äußeren und sehr unterschiedlichen Anlässen, zeigt sich in diesen Serien auch Camaros Lust an der künstlerischen Technik, an Farbe und Form. Die „Mexikanische Serie“ von 1962 erzählt von einer innigen, imaginären Verbundenheit zu Mexiko, begründet durch die prägenden Erfahrungen, die das Künstlerpaar Camaro mit dem Land verband. Die „Carona-Serie“ von 1966 wiederum entstand in einem alten Haus im Tessin, wo Camaro für mehrere Wochen wohnte. Das mittelalterliche Mauerwerk wurde dem Künstler zur physischen Malunterlage für die vielschichtigen Farb- und Formenspiele in dieser Serie. Den farbkräftigen Aquarellen steht das großformatige Triptychon in Öl „Herz auf Opferstein“ von 1966 gegenüber, das durch seine Intensität in ein inspirierendes Spannungsverhältnis mit den Papierarbeiten tritt.   Ihr Besuch bei uns: Bitte beachten Sie, dass der Zutritt zu den Ausstellungsräumen nur unter Nachweis eines negativen Schnelltest-Ergebnisses (nicht älter als 24 Stunden) oder unter Nachweis einer Impfung oder Genesung (bitte Bescheinigung vorlegen) erfolgen kann. In allen Räumen des Camaro Hauses gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Für die Teilnahme an den Eröffnungsabenden melden Sie sich bitte per Email an unter: info@camaro-stiftung.de.Camaro HausPotsdamer Str. 98 A10785 Berlin+49 (0)30. 263 929 75
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