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Lesung

„Unica Zürn – Muse, Anagrammatikerin, Erfinderin einer Traumsprache“

Sonntag, 13. März, 17:00 UhrCamaro Haus, Potsdamer Str. 98 A, 10785 Berlin

Lesung / Vortrag der Schriftstellerin Ilma Rakusa (Zürich)

Ilma Rakusa

 

„Unica Zürn, die 1916 in Berlin-Grunewald zur Welt kam, 1953 mit Hans Bellmer nach Paris ging und sich dort 1970 das Leben nahm, schuf ihre eigene künstlerische Welt: in Zeichnungen, vor allem aber in Anagrammgedichten und Prosatexten über Traum, Krankheit und Wahn. Als Anagrammatikerin entlockte sie der strengen Form bezaubernde und tiefgründige Einsichten, die immer auch auf ihr persönliches Leben und Leiden verwiesen. Für eine Annäherung an Unica Zürn eignet sich darum nichts besser, als ihr ungewöhnliches Werk in den Blick zu nehmen.“ (Ilma Rakusa)

Ilma Rakusa studierte Slawistik und Romanistik und lebt als Schriftstellerin, Übersetzerin und Literaturkritikerin in Zürich. Für ihr vielfältiges Werk erhielt sie u.a den Schweizer Buchpreis (2009) und den Manès Sperber-Preis (2015). Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

 

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