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Ausstellung

»… und ich liebe das Holz«

8. Dezember 2017 – 18. Mai 2018Alexander und Renata Camaro Stiftung, Potsdamer Str. 98 A, 10785 Berlin

Alexander Camaro, Aschermittwochsblues, 1973, Mischtechnik,
Collage, Acryl auf Leinwand, 160 × 200 cm
© Camaro Stiftung, Foto: Angelika Weidling, Berlin

Material und Empfindung in Camaros Bildwelt

Alexander Camaro ist seit seiner Kindheit mit dem Wald und den weiten Naturlandschaften Niederschlesiens verwurzelt. Das Motiv „Wald” sowie das Material Holz, mit allen seinen Eigenschaften, ziehen sich durch Camaros gesamtes malerisches und literarisches Schaffen.

Charakteristisch in Camaros Werk sind die großformatigen, oft figurenleeren Raumbilder. Von der menschlichen Anwesenheit künden lediglich Zeichen und Chiffren. Die vertikale Gliederung – entlehnt etwa Baumstämmen, dichtem Unterholz, Zaunmotiven – schafft einen Stimmungsraum: In einem weißen All-over erscheinen verträumte, einsame (Wald-) Landschaften, denen aber durchaus auch etwas Bedrohliches anhaften kann.

Aus Camaros Werk zeigen wir eine Auswahl seiner Malerei und Schriften, vielschichtige Materialbilder, Arbeiten auf Papier sowie Objekte, die uns Einblick in seine Arbeitsweise und Bildfindung gewähren. Spüren Sie Camaros persönlicher Verbindung zum Material nach.

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
12. Oktober 2018 – 3. März 2019
 — Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
MALER. MENTOR. MAGIER.Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau
Eröffnung: 11. Oktober 2018
Eine Ausstellung der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, in Zusammenarbeit mit der Alexander und Renata Camaro Stiftung und dem Muzeum Narodowe we Wrocławiu
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – BerlinInvalidenstraße 50–51030 266 424242
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Ausstellung
3. November – 22. Dezember 2018
 — Alexander und Renata Camaro Stiftung
Das Hölzerne TheaterAlexander Camaro und die Bühne
Der 19-teilige Zyklus Das Hölzerne Theater von 1946 gilt als Hauptwerk des interdisziplinär wirkenden Künstlers Alexander Camaro: Die von Zartheit und Melancholie getragenen Bild-Variationen ließen ihn zum gefeierten Maler im Nachkriegsdeutschland werden.
Camaro, der auch als Tänzer arbeitete, setzte sich mit einem ihn prägenden Thema auseinander: im Hölzernen Theater wird die Bühne zum Erfahrungsraum.
Alexander und Renata Camaro StiftungPotsdamer Str. 98 A+49 (0)30. 263 929 75
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