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Aperitivo im Camaro Haus

„Medanit”

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein!

Donnerstag, 10. November 2016, 18:00 UhrCamaro Haus, Potsdamer Str. 98 A, 10785 BerlinUnkostenbeitrag: 5,- Euro für Konzert, Snacks und Getränke
beatrice.magnus-wiebel@camaro-stiftung.de oder 030 / 263 929 75

mit Sarah Noa

Sarah Noa Bozenhardt und Aster mit ihrer kleinen Tochter

Aperitif
aus dem mittellateinischen aper(i)tivus „öffnend”,
zu lateinisch aperire „öffnen”

 

Nach dem Erfolg des ersten lockeren Zusammentreffens öffnen wir unser Haus erneut. Zum zweiten „Aperitivo“ laden wir Sie herzlich am 10. November 2016 um 18 Uhr ein. Gezeigt wird der poetische Kurzfilm „Medanit“ von Sarah Noa. Dieser Dokumentarfilm entstand in Zusammenarbeit mit einer Gruppe von sehbehinderten Frauen in Äthiopien und wirft einen zärtlichen Blick auf Aster, eine blinde, junge Mutter, die mit ihrer kleinen Tochter in einer Einrichtung für alleinerziehende Mütter in Addis Abeba lebt. Die Regisseurin Sarah Noa Bozenhardt, 25 Jahre alt, in Deutschland geboren, in Äthiopien aufgewachsen, BFA Studium an der Emily Carr University of Art + Design in Vancouver (Film, Video & Integrated Media), studiert seit Oktober 2016 im Master-Studiengang Regie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf.

 

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
1. Oktober 2021 – 18. November 2021
 — Camaro Haus
Camaros Bühnen n°I Hauptwerke von 1946 bis 1991
Von 1930 bis zum Ende des II. Weltkriegs ist Camaro, ein Schüler des Expressionisten Otto Mueller, vorrangig Bühnenkünstler. Ab 1945 betätigt er sich sehr konzentriert als Maler, Zeichner und erst in zweiter Linie als szenischer Gestalter. Bis in die 1960er Jahre und 1980er Jahre verzeichnet er mit seinen Bildern im In- und Ausland einen stetig wachsenden Erfolg. Seine Gemälde finden Eingang in bundesdeutsche und Berliner Museen. Zweimal nimmt er an der documenta in Kassel teil. Auch in der Schweiz und den USA wird sein Werk ausgestellt. Die Camaro Stiftung öffnet mit „Camaros Bühnen Hauptwerke 1946 bis 1991“ eine Reihe von Ausstellungen, die sich der Frage widmen, wie und warum Camaro in den ersten Jahrzehnten der Enklave West-Berlin zu einer künstlerisch führenden, prägenden Figur wurde, obwohl er eher still und ohne große Illusionen arbeitete. Sein Ruf war, ein „literarischer Maler“ zu sein. Der Maler Werner Heldt sah in ihm einen „Poeten“, der Kunstkritiker Will Grohmann einen „Romantiker“. Seinem eigenen Verständnis nach war Camaro eher ein Denker und bewusst ein Magiker. Das Thema „Bühnen“ interessierte ihn nicht nur aufgrund seiner Vergangenheit als Tänzer, Ballettmeister, Zirkusartist und seiner nach dem Krieg begonnenen Aktivität als Mitbegründer des Künstlerkabaretts „Die Badewanne“. Es ging ihm um die Idee des Welttheaters, um die Frage, welche Räume und Motive ein Künstler nach 1945 malen konnte. „Hier ist die Stätte der Lust und des Schmerzes“, schrieb er 1947 über seine Werkgruppe „Das Hölzerne Theater“. Seine Malerei und seine Motive, die bis in die 1990er Jahre räumlich und häufig sogar szenisch erschienen, verstand er als „gleichnishafte Zeichen“. „Camaros Bühnen Hauptwerke 1946 bis 1991“ widmet sich als Ausstellung nicht der Frage, ob es dem Maler um Abstraktion und Gegenständlichkeit ging. Im Vordergrund stehen die Bedeutungen, die Tiefe und die vielen menschlichen Aspekte, die Camaros Bilder nach wie vor eindringlich übermitteln.Camaro HausPotsdamer Str. 98 A10785 Berlin+49 (0)30. 263 929 75MehrTeilenTermin speichern