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Ausstellung

Alexander Camaro i Wrocław

Rodzaj Hołdu

25. Oktober 2019 – 1. März 2020Muzeum Historyczne w Pałacu Królewskim, Ul. Kazimierza Wielkiego 35, 50 – 077 Wrocław

Alexander Camaro, Aschermittwochsblues, 1973, Mischtechnik, Collage, Acryl auf Leinwand,
160 × 200 cm © Camaro Stiftung, Foto: Angelika Weidling, Berlin

„Er liebte alles an Breslau, seine Jugend, seine Malerei und sein Studium bei
Otto Mueller und er liebte es immer – sein Leben lang …“
Renata Camaro über Alexander Camaro, 2004

Alexander Camaro (1901 Breslau–Berlin 1992) gilt als der bedeutendste Schüler des international bekannten Expressionisten und Brücke-Malers Otto Mueller.

 

 

Nach den Stationen Görlitz und Berlin wird die Ausstellung „Alexander Camaro und Breslau – Eine Hommage“ in Breslau als dritte und letzte Station gezeigt:

19.10.2018 – 10.03.2019
Schlesisches Museum zu Görlitz

5.4.2019 – 02.10.2019
Alexander und Renata Camaro Stiftung
Camaro Haus

25.10.2019 – 01.03.2020
Muzeum Miejskie Wrocławia
Muzeum Historyczne w Pałacu Królewskim

 

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
12. September 2020 – 24. Oktober 2020
Was heute nicht geschieht, ist morgen nicht getanKünstler*innen: Aleksandra Kubiak, Alexander Camaro, Michał Jankowski
1. Station: 12.9.2020–24.10.2020, Camaro Haus, Berlin 2. Station: 20.11.2020–21.12.2020, Fundacja Salony, Zielona Góra   Die deutsch-polnische Ausstellung ist das Resultat eines Aufenthaltes von zwei polnischen Künstler*innen und einem polnischen Kurator in Berlin im Rahmen des „Artists in Residence“-Programm der Camaro Stiftung. Die Ausstellung stellt die Frage nach der Möglichkeit, in „Formen“ und „Codes“ dasjenige auszudrücken, vor dem wir uns verschließen oder wegschauen. Sie thematisiert, was uns fehlt oder worauf wir bewusst nicht verzichten wollen, kurzum: Es geht um die eigenen Bedürfnisse in persönlichen Geschichten – etwa den Wunsch nach Gefühlen, Bindung, intensivem Erleben –, die unsere privaten „Mikro-Welten“ prägen. Sie haben auch Auswirkungen auf unser Verhältnis zur Gemeinschaft, auf das was bleibt und weiter besteht. Kurator*innen, Projektkoordination: Michał Markiewicz, Dagmar Schmengler   Aleksandra Kubiaks neuestes Projekt, ein performativer Film, erzählt von verschiedenen Liebesbeziehungen. Auch ihr Ausgangspunkt ist die Biografie von Alexander Camaro. Das verbindende Moment beider Künstler*innen ist das Experimentelle in der Kunst: Bühne und Theater, Performance und Reflexion über den Zustand der Welt, aber auch die frühen traumatischen Erlebnisse. In ihrem Film verhilft Kubiak der (Kunst-)Figur – er ist Maler, Dichter, Florist und Seilspringer – zum Leben: Wir erfahren von seinen besonderen Wünschen, Träumen und Ängsten, doch bleibt er wandelbar und schillernd. Die Kulisse dieses Films bietet das verlassene Gebäude eines historischen Kinos in Zielona Góra.   Alexander Camaro hat sich als Maler der Nachkriegsmoderne zeitlebens mit traumatischen Erlebnissen künstlerisch auseinandergesetzt. Durch vielfache Bearbeitung und Anpassung an andere Kontexte hat er die nötige Distanz herstellen können, um sowohl das Trauma als auch das mögliche imaginäre Umfeld des Traumas thematisieren zu können. Visuelle Variationen traumatischer Erfahrung finden sich etwa in Gemälden – Camaro bedient sich Allegorien, Metaphern und Codes, durch die Zeichen von Gewalt transportiert werden.     Die Porträts aus Michał Jankowskis neuer Serie The Blind (2020) sind eine Allegorie unserer selbst: Jankowski zeigt einen Querschnitt der Gesellschaft, durchgräbt auf diese Weise die Vielfalt an Positionen und Denkstrukturen. Gefangen in den eigenen, vermeintlich korrekten Denkmustern kann jede*r einzelne von uns verblendet oder sogar „blind” erscheinen.                     Michał Jankowski (*1977 Zielona Góra) ist Maler. Er bezieht sich bewusst auf die Traditionen der Avantgarde, unter anderem des Surrealismus, und definiert diese neu. Bevorzugt auf ironische Weise zeigt Jankowski die verborgenen und grausamen menschlichen Triebe. Seine Malerei ist eine Allegorie der untergehenden Wirklichkeit und zugleich eine offene Konfrontation der sich daraus entfaltenden Perspektiven. Jankowskis Werke wurden in Polen und im europäischen Ausland erfolgreich ausgestellt. Seine Gemälde sind in zahlreichen internationalen Museen und Privatsammlungen vertreten.   Aleksandra Kubiak (*1978 Lubań) ist eine intermediale Künstlerin, die sich in Performances, Filmen, raumgreifenden Objekten und Skulpturen ausdrückt. In den Jahren 2002–2013 wirkte sie gemeinsam mit Karolina Wiktor als die Chief Judge Group. Seit 2014 arbeitet sie an einer multimedialen autobiografischen Werkreihe, einer Verarbeitung von familiären Situationen. Sie arbeitet bevorzugt und häufig mit Schauspieler*innen zusammen, schreibt Drehbücher, Texte und führt Regie. Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Polen und im europäischen Ausland präsentiert. 2015 erhielt sie ein Stipendium des Polnischen Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe. Seit 2017 ist sie außerdem als Dozentin an der Kunstfakultät, am Institut für Visuelle Kunst an der Universität Zielona Góra tätig.              MehrTeilenTermin speichern