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Vortrag

Otto Muellers Schüler und Schülerinnen der Breslauer Akademie und die Nachkriegsmoderne

Donnerstag, 29. November 2018, 18:00 UhrCamaro Haus, Potsdamer Str. 98 A, 10785 Berlin

Referentin: Dr. Johanna Brade, Schlesisches Museum zu Görlitz

Die Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau war vor allem seit den 1920er-Jahren für die Entwicklung der europäischen Moderne von großer Bedeutung: Innovative Lehrpersönlichkeit prägten den Kunstbetrieb in Breslau. Insbesondere der Expressionist und ehemalige Brücke-Künstler Otto Mueller hinterließ bleibenden Eindruck: Die Rezeption seiner künstlerischen Ideen lässt sich an Bild- und Schriftzeugnissen von Schülern und Schülerinnen der Akademie eindrucksvoll belegen. Einige – z. B. Alexander Camaro oder Horst Strempel – gingen von Breslau aus nach Berlin , wo sie den Höhepunkt ihrer künstlerischen Karrieren.

Der Vortrag erläutert den enormen Einfluss von Otto Mueller, der von den 1920er-Jahren bis in die internationale Nachkriegsmoderne reicht.

 

Dr. Johanna Brade ist Kunsthistorikerin und seit 1999 wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Bereich Kunst am Schlesischen Museum zu Görlitz. Dort betreut sie u. a. die Sammlung und das Archiv für Künstler der ehemaligen Breslauer Akademie, über die sie einschlägig publiziert hat.

Frau Brade ist derzeit Kuratorin der Ausstellung „Alexander Camaro und Breslau. Eine Hommage“ im  Schlesischen Museum zu Görlitz, die ab dem 5.4. bis 29.6.2019 in modifizierter Form im Camaro Haus zu sehen ist.

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
17. April 2026 – 31. Juli 2026
 — Camaro Haus
HEINZ TRÖKES – AUGENREISEN
Vom 17. April bis 31. Juli 2026 zeigt die Alexander und Renata Camaro Stiftung im Camaro Haus die Ausstellung Heinz Trökes – Augenreisen. Als Künstler, Netzwerker und Mitbegründer der legendären Galerie Gerd Rosen schuf Heinz Trökes (1913-1997) 1945 einen Ort in Berlin, an dem die Avantgarde wieder sichtbar wurde und ein neuer geistiger Aufbruch begann. Seine Stimme war in den Debatten der Nachkriegszeit ebenso unverzichtbar wie seine Bilder, die den Hunger nach Freiheit und Weltoffenheit spiegeln. Im Zentrum seines Lebens und Schaffens stand die Erkundung der Welt. Für Trökes war das Reisen kein bloßer Ortswechsel, sondern ein Motor der Erneuerung. Eindrücke, Landschaften, Begegnungen – all dies verwandelte sich in seinem Werk zu farbintensiven, poetischen Bildwelten, die den Mittelpunkt der Ausstellung bilden. Dass sich die Alexander und Renata Camaro Stiftung Trökes widmet, hat auch mit einer frühen Begegnung zu tun, die beide Künstler verbindet. 1946 traf Trökes in der Nähe von Quedlinburg auf Alexander Camaro (1901–1992), erkannte die Nähe ihrer künstlerischen Haltung und verhalf ihm noch im selben Jahr zu seiner ersten Einzelausstellung in der Galerie Gerd Rosen. Daraus entstand eine lebenslange Verbundenheit. Die Ausstellung lädt dazu ein, Trökes als Reisenden, Impulsgeber und visionären Künstler neu zu entdecken – und die Welt durch seine Augen zu sehen: offen, neugierig, voller Bewegung.   Eintritt frei Eröffnung: Donnerstag, 16.04.2026, 18.00 UhrCamaro HausPotsdamer Str. 98 A10785 Berlin+49 (0)30. 263 929 75MehrTeilenTermin speichernHeinz_Trökes_Augenreisen_keyvisual