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Ausstellung

„Let’s have a ball!“ POP-UP! im Camaro Haus verlängert bis zum 18.06.2022!

27. April 2022 – 18. Juni 2022

Auftakt am 27.04.2022 ab 18 Uhr

mit Musik des Berliner Schellack-Duos mit Sumse Keil

 

Im Camaro Haus, in den Räumen der ehemaligen Zeichen- und Malschule des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V., haben bereits vor fast 130 Jahren Maskenbälle stattgefunden. Die heute nahezu vergessene Tradition der Kostümfeste des Vereins sollte schon im letzten Jahr wiederbelebt werden und fiel der Pandemie zum Opfer.

18 zeitgenössische Künstlerinnen des Vereins hatten großen Spaß, sich bei einem Fotoshooting ihre eigens entworfenen Kostüme gegenseitig zu präsentieren. Eine Auswahl der 2021 entstandenen Bilder der New Yorker Fotografin Galya Feierman werden in der aktuellen Pop-Up Ausstellung im Aktsaal gezeigt.

Der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. ist der älteste, aktive Zusammenschluss bildender Künstlerinnen in Deutschland, gegründet 1867, als den Frauen der Zugang zur Kunsthochschule verwehrt war. Der Verein vergibt alle 2 Jahre den „Marianne-Werefkin-Preis“ an zeitgenössische Künstlerinnen. U.a. waren Lotte Laserstein, Käthe Kollwitz und Paula Modersohn-Becker Mitglieder des Vereins.

 

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Ausstellungsbesuch und „Let’s have a ball!“

 

Hier ein Einblick hinter die Kulissen

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
17. April 2026 – 31. Juli 2026
 — Camaro Haus
HEINZ TRÖKES – AUGENREISEN
Vom 17. April bis 31. Juli 2026 zeigt die Alexander und Renata Camaro Stiftung im Camaro Haus die Ausstellung Heinz Trökes – Augenreisen. Als Künstler, Netzwerker und Mitbegründer der legendären Galerie Gerd Rosen schuf Heinz Trökes (1913-1997) 1945 einen Ort in Berlin, an dem die Avantgarde wieder sichtbar wurde und ein neuer geistiger Aufbruch begann. Seine Stimme war in den Debatten der Nachkriegszeit ebenso unverzichtbar wie seine Bilder, die den Hunger nach Freiheit und Weltoffenheit spiegeln. Im Zentrum seines Lebens und Schaffens stand die Erkundung der Welt. Für Trökes war das Reisen kein bloßer Ortswechsel, sondern ein Motor der Erneuerung. Eindrücke, Landschaften, Begegnungen – all dies verwandelte sich in seinem Werk zu farbintensiven, poetischen Bildwelten, die den Mittelpunkt der Ausstellung bilden. Dass sich die Alexander und Renata Camaro Stiftung Trökes widmet, hat auch mit einer frühen Begegnung zu tun, die beide Künstler verbindet. 1946 traf Trökes in der Nähe von Quedlinburg auf Alexander Camaro (1901–1992), erkannte die Nähe ihrer künstlerischen Haltung und verhalf ihm noch im selben Jahr zu seiner ersten Einzelausstellung in der Galerie Gerd Rosen. Daraus entstand eine lebenslange Verbundenheit. Die Ausstellung lädt dazu ein, Trökes als Reisenden, Impulsgeber und visionären Künstler neu zu entdecken – und die Welt durch seine Augen zu sehen: offen, neugierig, voller Bewegung.   Eintritt frei Eröffnung: Donnerstag, 16.04.2026, 18.00 UhrCamaro HausPotsdamer Str. 98 A10785 Berlin+49 (0)30. 263 929 75MehrTeilenTermin speichernHeinz_Trökes_Augenreisen_keyvisual