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„Was wären unsere Gesellschaften ohne die, die sie erschaffen haben? Ohne Künstlerinnen und Künstler? Umso entschlossener sind wir, das Wertvollste zu beschützen: das Vertrauen in ein solidarisches Miteinander und die Kraft der Kultur.“
aus: Gemeinsam stärker als das Virus. Ein Appell, vom 4. April 2020
von Dario Franceschini (Minister für Kulturgüter, IT), Michelle Müntefering (Staatsministerin für internationale Kulturpolitik im Auswärtigem Amt, DE), José Manuel Rodríguez Uribes (Minister für Kultur, ESP)

 

Im Frühjahr 2020 ist unser Projekt „Kunst kaufen!“ in diesem Sinne entstanden.

Zögern Sie bitte nicht, die teilnehmenden, freischaffenden Künstler*innen telefonisch oder via E-mail direkt zu kontaktieren!

Mit Ihrem Interesse – und umso mehr durch einen Ankauf – können Sie diese unterstützen und dabei interessante Begegnungen erleben. Das Unbezahlbare, das uns die Kunst schenkt, muss nicht teuer sein. Ein Tipp: Auch die Kleinsten unter uns können mit einer Kunstsammlung beginnen und freuen sich ganz besonders über ein lebensbegleitendes Geschenk!

Mit dem Projekt „Kunst kaufen!“ stellt die Camaro Stiftung die Verbindung zwischen Künstler*innen und Kunstinteressierten her.

Sollten Sie Hilfe oder Auskunft benötigen, steht Ihnen unser Team gerne zur Seite.

 

Sie sind Künstler*in und möchten an unserem Projekt teilnehmen?
Senden Sie uns bitte eine E-mail an: beatrice.magnus-wiebel@camaro-stiftung.de mit max. zwei aussagekräftigen Werkfotografien (Dateigröße max. 1 MB), von denen eines in der Rubrik „Kunst kaufen!“ veröffentlicht wird.

 

Die bisher beteiligten KünstlerInnen finden Sie hier:

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
10. Dezember 2020 – 8. Mai 2021
 — Camaro Haus
Alexander Camaro – LunaparkSchaubühne, Budenzauber und Vergnügungswelt
Der interdisziplinär arbeitende Künstler Alexander Camaro (1901–1992) hinterließ ein umfängliches Werk rund um die Welt der Rummelplätze und Vergnügungsparks. Es ist eine Welt, die er aus seiner Jugend in Breslau kannte, wo er mit Schaustellern, Musikern, Artistinnen und Artisten aus dem Umfeld des Lunaparks in Kontakt kam, und die für ihn auch später im Nachkriegsberlin nichts an Faszinationskraft verlor. Camaros Blick ist so eigenwillig wie einzigartig. Seine Bilder und Texte erzählen von der traurig-schönen Wahrheit der Bühnen und Buden, aber auch von verlassenen Festplätzen und der Vereinzelung des Menschen: Freude und Verklärung, Schmerz und Trauer fließen zusammen. Steht bei Camaro der Lunapark als Chiffre für eine unwiederbringliche Zeit? Ist es die Wehmut an unbeschwerte Kindheitstage und die Jugend, die sich dann später mit Erlebtem und Erlittenem der Kriegszeiten mischt und in den Berliner Nachkriegsjahren durch Unsicherheit und Desillusion ihren Ausdruck sucht? Und was bedeutet er, der Lunapark, für uns im 21. Jahrhundert: für uns Berlinerinnen und Berliner? Was ist für uns heute an diesem Bild – oder besser noch: gerade jetzt – aktuell, bewegend oder gar berührend? Alexander Camaro vertrat die Auffassung, dass die Schaustellerzunft und das Artistentum – ob ihrer freien Haltung und ihres körperlichen Einsatzes – einen eigenen und unantastbaren künstlerischen Ausdruck haben. So möchte die Ausstellung im Camaro Haus mit einer persönlich erzählten Geschichte außerdem auf die Lage besonderer sozialer Gruppen und womöglich verschwindenden Kulturen aufmerksam machen, deren Existenz es aktuell zu wahren gilt.   Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog im be.bra-Verlag, erhältlich zum Preis von 25,– €. Zum Katalog geht es hier.Camaro HausPotsdamer Str. 98 A10785 Berlin+49 (0)30. 263 929 75MehrTeilenTermin speichern