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Ein Abend im Camaro Haus

ABGESAGT: Denn alles wird gut?

Eine Hommage an Ilse Weber

Mittwoch, 4. November 2020, 19:00 UhrCamaro Haus, Potsdamer Str. 98 A, 10785 BerlinUnkostenbeitrag 8,- Euro, Anmeldung erforderlich, die Platzanzahl ist begrenzt. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist verpflichtend.

Foto: D. Seydel

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen zur Eindämmung der Pandemie müssen wir die Veranstaltung leider absagen. Der Abend wird zu gegebener Zeit nachgeholt. Bis dahin haben wir hier für Sie einen kleinen Trost und Vorgeschmack.

 

Ilse Weber (*11.1.1903 in Tschechien) schrieb bereits im Alter von 14 Jahren Gedichte, Lieder, Kindermärchen und Theaterstücke. 1939, nach der Besetzung von Prag, wurden Ilse, ihr Mann Willy Weber und der Sohn Tommy deportiert. Ilse Weber starb am 6. Oktober 1944 in Auschwitz.
Nach Kriegsende gelang es dem schwerkrank überlebenden Willy Weber 55 Gedichte seiner Frau zu sammeln. Ilse Webers Texte und Vertonungen hatten für ihre Mithäftlinge oft existenzielle Relevanz: „Wir dürfen, umgeben von Tod und von Grauen, den Glauben an uns nicht verlieren, wir müssen der Freude Altäre bauen in den düsteren Massenquartieren.“

 

Vertonung von Liedern, Gedichten, Biografie- und Briefausschnitten
mit
Heidemarie Wiesner (Piano)
Waltraut Elvers (Bratsche)
Ila Raven (Gesang, Rezitation)

 

Infos zur Anmeldung

Entsprechend der SARS-CoV-2-Infektionsschutzbestimmungen dürfen max. 30 Personen in unserem Saal Platz nehmen. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge ihrer Anmeldung. Wir bitten im Falle einer Verhinderung auch kurzfristig um Ihre Absage.
Teilen Sie uns bitte bei Ihrer Anmeldung an beatrice.magnus-wiebel@camaro-stiftung.de Name, Adresse und Telefonnummer aller Teilnehmenden mit und ob diese Ihrem Haushalt angehören und deshalb in Ihrer Nähe sitzen dürfen.

Während des Aufenthalts im Camaro Haus ist in allen Bereichen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Sobald Sie Ihren Sitzplatz eingenommen haben, dürfen Sie diese abnehmen.

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
17. April 2026 – 31. Juli 2026
 — Camaro Haus
HEINZ TRÖKES – AUGENREISEN
Vom 17. April bis 31. Juli 2026 zeigt die Alexander und Renata Camaro Stiftung im Camaro Haus die Ausstellung Heinz Trökes – Augenreisen. Als Künstler, Netzwerker und Mitbegründer der legendären Galerie Gerd Rosen schuf Heinz Trökes (1913-1997) 1945 einen Ort in Berlin, an dem die Avantgarde wieder sichtbar wurde und ein neuer geistiger Aufbruch begann. Seine Stimme war in den Debatten der Nachkriegszeit ebenso unverzichtbar wie seine Bilder, die den Hunger nach Freiheit und Weltoffenheit spiegeln. Im Zentrum seines Lebens und Schaffens stand die Erkundung der Welt. Für Trökes war das Reisen kein bloßer Ortswechsel, sondern ein Motor der Erneuerung. Eindrücke, Landschaften, Begegnungen – all dies verwandelte sich in seinem Werk zu farbintensiven, poetischen Bildwelten, die den Mittelpunkt der Ausstellung bilden. Dass sich die Alexander und Renata Camaro Stiftung Trökes widmet, hat auch mit einer frühen Begegnung zu tun, die beide Künstler verbindet. 1946 traf Trökes in der Nähe von Quedlinburg auf Alexander Camaro (1901–1992), erkannte die Nähe ihrer künstlerischen Haltung und verhalf ihm noch im selben Jahr zu seiner ersten Einzelausstellung in der Galerie Gerd Rosen. Daraus entstand eine lebenslange Verbundenheit. Die Ausstellung lädt dazu ein, Trökes als Reisenden, Impulsgeber und visionären Künstler neu zu entdecken – und die Welt durch seine Augen zu sehen: offen, neugierig, voller Bewegung.   Eintritt frei Eröffnung: Donnerstag, 16.04.2026, 18.00 UhrCamaro HausPotsdamer Str. 98 A10785 Berlin+49 (0)30. 263 929 75MehrTeilenTermin speichernHeinz_Trökes_Augenreisen_keyvisual