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Konzert, Lesung

neuer Termin! Berliner Oboenquartett mit Frank Weiß

Sonntag, 27. März 2022, 17:30 Uhr

DEREK JARMAN – MEIN GARTEN

 

Intensiv in der  Gesanglichkeit, virtuos im Zusammenspiel, geschmeidig im Klang – das ist das Berliner Oboenquartett in seiner ungewöhnlichen Besetzung mit Oboe, Englischhorn, Baritonoboe und Fagott, den Instrumenten, welche der menschlichen Stimme am nächsten kommen.

Texte aus dem Tagebuch von Derek Jarman werden in Musik von Schumann und Schubert eingebettet – arrangiert für das Berliner Oboenquartett, welches ein einmaliges Klangerlebnis schafft.

Derek Jarman war britischer Film-Regisseur, Maler und Ikone der sexuellen Befreiung. In Dungeness an der englischen Südküste legte er in den Jahren 1989 und 1990 einen legendären Garten an. In Sichtweite eines monströs leuchtenden Atomkraftwerks entstand in lebensfeindlicher Umgebung ein Idyll, das Jarman Zufluchtsort, Utopie und Heilmittel gegen Anfeindungen und Krankheit war. Als einer der ersten outete er sich als HIV-positiv.

Musik, Geräusch-Improvisation und Text lassen den Garten vor den Augen des Publikums entstehen.

Wir freuen uns auf einen gemeinsamen musikalisch-literarischen Nachmittag mit dem Berliner Oboenquartett und Frank Weiß.

Textfassung: Ulrich Bildstein
Musikarrangements: Simon Strasser
Mitwirkende: Bärbel Bühler, Oboe / Raguel Ott, Englischhorn / Simon Strasser, Bassoboe / Jochen Schneider, Fagott / Frank Weiß, Sprecher

 

Das Projekt wird durch das Stipendienprogramm der Verwertungsgesellschaften im Rahmen von NEUSTART KULTUR gefördert.

Welche Corona-Regelung zum Veranstaltungstermin gelten, ist vom Senatsbeschluss abhängig. Derzeit gilt 2Gplus*.

Wegen der begrenzten Anzahl von Besucher:innen ist eine Bestätigung nach  Voranmeldung unter info@camaro-stiftung.de nötig.

Eintritt: 5 €
Dauer: 75 Minuten

Verkehrsanbindung: U 1 und U3 Kurfürstenstraße, M48 und M85 Potsdamer Str./Lützowstr. oder Potsdamerstr./Kurfürstenstr.

 

[Fotografin: Sandra Schuck]

 

*2fach-Impfung sowie aktueller negativ-Test ODER 3x geimpft
sowie das Tragen einer FFP2-Maske

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass der Status ausschließlich mit digitalem Ausweis und einem Personalausweis geprüft werden kann.

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
19. Oktober 2023 – 9. Februar 2024
Hölzernes Theater
Ausstellungseröffnung: 19.10.2023 um 18 Uhr Ausstellungsdauer: 20.10.2023 - 09.02.2024   Das komplett aus Holz erbaute Ekhof-Theater (1681–1687) auf Schloss Friedenstein in Gotha, wo sich Alexander Camaro (1901–1992) in den 1930er-Jahren aufhielt, wurde zur Inspirationsquelle für seinen Bilderzyklus Hölzernes Theater von 1946: „Zu den seltsamsten, poetischsten und schönsten Engagements meiner Bühnentätigkeiten gehört die Zeit ... in Gotha, wo ich auf dem dortigen Schloss wohnte ... Am entgegengesetzten Ende des gewaltigen Hofes war das kleine hölzerne Theater, das mich dann später zu dem Zyklus Hölzernes Theater inspirierte.“ In seiner Auseinandersetzung mit dem Leben, der Bühne und dem Raum schuf der ehemalige Ballettmeister eine bemerkenswerte malerische Interpretation dieser Wiege der neuzeitlichen Theaterkultur. Durch das Objektiv des Fotografen und Künstlers Marcel Krummrich (*1971) öffnet die Ausstellung zudem einen zeitgenössischen Blick in die Kulissengassen, Logen und Bühnenmaschinen des einzigartigen Theaterbaus in Gotha. Die insgesamt 19 Bilder des Hölzernes Theater zählen zu Camaros Hauptwerken der Berliner Nachkriegsjahre. Hiermit feierte er seinen künstlerischen Durchbruch. Der Kritiker Will Grohmann (1887-1968) würdigte es 1961 als eine der „unvergänglichen Leistungen der vierziger Jahre in Deutschland“. Camaro faszinierte die bis heute intakte avantgardistische Bühnenmaschine des Ekhof-Theaters. In seinen Bildern gelang es Camaro, die gespenstische Zwischenzeit von Kriegsende und Währungsreform in die Metapher der Bühne zu überführen. Vor und hinter den Kulissen, der Bühne, in den Logen, Vestibülen und Gängen seines Hölzernes Theater tut sich eine Welt zwischen Sein und Schein auf.  MehrTeilenTermin speichern

Ausstellung
3. November 2023 – 25. Februar 2024
 — Kunsthalle „Talstrasse“
„Die Kraft der Melancholie. Alexander Camaro und Seelenverwandte“ in der Kunsthalle „Talstrasse“ (Halle)
Ausstellungsdauer: 03.11.2023 bis 25.02.2024 Vernissage: 02.11.2023 um 19 Uhr   Eine Ausstellung der Kunsthalle "Talstrasse" in Kooperation mit der Alexander und Renata Camaro Stiftung - mit Werken von Alexander Camaro, Werner Heldt, Karl Hofer, Hermann Bachmann, Horst Strempel und anderen.   https://www.youtube.com/watch?v=1e3Zxc9e8pU Vor genau 75 Jahren wurde erstmalig ein Werk von Alexander Camaro von einem Museum erworben – von keinem geringerem als dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale). 1947/48 stand der damalige Direktor des Museums, Gerhard Händler, vor der schwierigen Aufgabe eine neue moderne Kunstsammlung aufzubauen, nachdem die erste 1937 durch die Nationalsozialisten beschlagnahmt worden war. Auffällig ist, dass die neue Kollektion eine ganz eigene melancholische Grundstimmung hatte. Durch den Erwerb weiterer Werke u.a. von Horst Strempel, Werner Heldt, Curt Lahs und Karl Hofer entstand eine Sammlung, die das Kunstschaffen in der Saalestadt maßgeblich beeinflusste. Geprägt war diese durch eine ganz besondere Stimmung. Dieser besonderen Stimmung geht die Ausstellung in der Kunsthalle “Talstrasse“ nach, indem sie Werke von Alexander Camaro in den Mittelpunkt rückt und ihm Arbeiten ausgewählter Zeitgenossen und Seelenverwandter aus Berlin und Halle (Saale) zur Seite stellt. Dabei sind weder Kategorien der Formalismus-Debatte, Herkunft oder politische Implikationen entscheidend, sondern ein besonderes melancholische Kolorit einer zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit schwebenden Malerei. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Textbeiträgen von Dr. Dorit Litt (Bonn), Dr. Anna Krüger (Berlin), Dr. Eckhard Gillen (Berlin), Dr. Ingo Brunzlow (Berlin), Thomas Bauer-Friedrich (Halle/Saale) und Matthias Marx (Saarbrücken)     Beitrag des Kulturformats Artour des MDR hier  Kunsthalle „Talstrasse“Talstraße 2306120 Halle (Saale)MehrTeilenTermin speichern