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Ein Abend im Camaro Haus

Ball der Künstlerinnen

Samstag, 18. Juni 2022, 20:00 Uhr

-keine Anmeldungen mehr möglich-

Liebe Freund:innen der Camaro Stiftung, liebe Kunstfreund:innen, liebe Künstler:innen,

Wir laden Sie persönlich am 18.06.2022 ab 20 Uhr zum Ball der Künstlerinnen,

einem kunstvollen, bunten und ausgelassenen Abend voller Begegnungen, ins Camaro Haus ein!

 

Das heutige Camaro Haus wurde 1893 als erste Zeichen- und Malschule für den Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. erbaut. Sie war die erste Kunsthochschule für Frauen in Deutschland. In diesen Räumlichkeiten haben bereits vor 130 Jahren legendäre Maskenbälle stattgefunden.

Wir knüpfen daran an und feiern die Pionierinnen von damals und heute. Die Künstlerinnen des Vereins nehmen als lebendiges Kunstwerk teil.

Auf dem Programm stehen: Uraufführung einer intermedialen Komposition, der Catwalk der Kunstwerke, Tanzeinführung und Eröffnung des Balls mit professionellen Tänzer:innen. Eine Conferencière führt durch den Abend.

Es spielen Sumse Keil und das Schellack Trio und eine DJ legt zeitgenössische und Musik der 1920er Jahre auf.

In unsicheren schwierigen Zeiten sollte man das Feiern nicht lassen, sondern trotz alledem und gerade deshalb es besonders zu schätzen wissen !

Kommt und mischt Euch unter das bunte Volk und am liebsten kostümiert !

 

Hier ein kleiner Vorgeschmack (Link zum Teaser):

 

Wichtig zu wissen:
Eintritt: 30€, inkl. Fingerfood, Programm und Begrüßungsgetränke. Wir bitten um verbindliche Anmeldung spätestens bis zum 10.06.2022 unter: info@camaro-stiftung.de oder Tel. +49 (0)30 263 929 75.

Wir freuen uns auf Sie !
Ihr Camaro Team und die Künstlerinnen des Vereins

 

Die POP-UP! Ausstellung „Let ́s have a ball!“ ist bis zum Ball geöffnet.
Die gezeigten Fotografien von Galya Feierman, sowie die Foto-Edition (18 A5 Postkarten) können Sie an diesem Abend erwerben und sich von den anwesenden Künstlerinnen signieren lassen.

 

Durch die Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich mit der möglichen Veröffentlichung von Bildmaterial, auf dem Sie abgebildet sind, einverstanden.

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
19. April 2024 – 26. Juli 2024
Die Kraft der Melancholie. Alexander Camaro und Seelenverwandte
Vernissage: 18.04.2024 um 18 Uhr Eine Ausstellung mit Arbeiten von: Hermann Bachmann, Kurt Bunge, Alexander Camaro, Werner Heldt, Karl Hofer, Ulrich Knispel, Curt Lahs, Oskar Moll, Paul Strecker, Horst Strempel und Mac Zimmermann.   Melancholie ist ein Gemütszustand – angesiedelt irgendwo zwischen Traurigkeit und Träumerei. Sie kommt und geht und ist etwas vom Schönen im Leben – etwas, das kreativ machen kann. Dieser besonderen Atmosphäre geht die Ausstellung nach, indem sie Werke zeigt, die von einem besonderen melancholischen Kolorit zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit geprägt sind. Alexander Camaro wurde immer wieder als großer Melancholiker bezeichnet, sein Schaffen als seltener Sonderfall betrachtet. Im westlichen Nachkriegsstaat blieb er mit seinen gegenstandsbezogenen Bildern in den Augen der Kunstkritik lange eine „interessante Ausnahme, ein distinguiertes Überbleibsel“ (Anthony Thwaites, 1961) der Zwischenkriegsmoderne. Der Blick auf das künstlerische Schaffen der Stadt Halle (Saale), ihrer renommierten Kunsthochschule Burg Giebichenstein und dem Neuaufbau der bedeutenden Sammlung des Kunstmuseum Moritzburg nach 1945, wirft ein neues Licht auf diese Sonderrolle, die sich Alexander Camaro in Berlin zunächst nur mit gegenständlich arbeitenden Künstlern wie Werner Heldt und Karl Hofer teilte. Bereits im Jahr 1947 erwarb das Kunstmuseum Moritzburg Gemälde von Alexander Camaro. Durch den Erwerb seiner Werke, aber auch von Arbeiten Horst Strempels, Werner Heldts, Curt Lahs‘ und Karl Hofers, entstand eine Stimmung innerhalb der Sammlung, die mit dem Begriff der Melancholie beschrieben werden kann und später das Kunstschaffen in der Saalestadt maßgeblich beeinflusste. Für die ausgestellten Maler aus dem Kreis und Umfeld der „Halleschen Schule“, Hermann Bachmann, Kurt Bunge oder Ulrich Knispel, überwog nach 1945 allerdings nur für kurze Zeit die künstlerische Freiheit und Selbstbestimmung – ein Klima, das zu einem besonderen Stimmungsbild ihrer Malerei – und gewissermaßen zu einer Seelenverwandtschaft mit Alexander Camaro führte. Kuratiert wurde die Ausstellung von Matthias Rataiczyk, Leiter Kunsthalle „Talstrasse“, Halle (Saale) und Dr. Anna Krüger, Camaro Stiftung, Berlin.   anschließend findet unser Aperitivo statt. (Weitere Informationen dazu folgen in Kürze)   *Durch die Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich mit der möglichen Veröffentlichung von Bildmaterial, auf dem Sie abgebildet sind, einverstanden.*  MehrTeilenTermin speichern