Lade Veranstaltungen
Konzert

zu Gast im Camaro Haus ensemble1800berlin – Leerbriefe und Leerstellen

Donnerstag, 26. Januar 2023, 20:00 Uhr

Das ensemble1800berlin richtet am 26.01.2023 um 20 Uhr  das Konzert „Leerbriefe und Leerstellen – Felix Mendelssohn Barthold als ironischer Virtuose“ im Camaro Haus aus.
Es erklingen auf romantischen Instrumenten und einem originalen Graf-Flügel aus der Mendelssohn-Zeit Werke von Fanny Hensel, Ignaz Moscheles und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Dazu lesen die SchauspielerInnen Alexander Weise und Agnes Mann Texte von Fanny, Rebecka und Felix Mendelssohn Bartoldy.

 

Das ensemble1800berlin hat die Erforschung und Wiedergabe von historischen Transkriptionen zum zentralen Thema seiner musikalischen Arbeit gemacht. Die besondere Aufmerksamkeit des Ensembles gilt den kongenialen Kammermusik-Bearbeitungen der Opern und Sinfonien Mozarts, Haydns und Beethovens, die als Drucke um 1800 veröffentlicht wurden und heute nahezu unbeachtet in den Bibliotheken der Welt zu finden sind. In diesen Versionen zeigt sich nicht nur eine überraschende Perspektive auf die scheinbar vertrauten Großwerke des 18. Jahrhunderts, sondern auch das erstaunliche Spektrum ihrer romantischen Rezeption. Geistige Verfasstheit und Sprache dieser Zeit korrelieren eindrucksvoll mit dem speziellen Klangbild der Musik. Aus diesem Grund gestalten die Musiker dieses Programm mit klassisch-romantischen Instrumenten. Im Februar 2023 erscheint bei dem Label MDG die Weltersteinspielung der Beethoven Sinfonien Nr. 2 und 5 durch das ensemble1800berlin als Klavierquartett-Arrangement von Johann Nepomuk Hummel aus dem Jahr 1826.

 

Einlass: 18.30 Uhr
Konzerteinführung: 19 Uhr (Dr. Andrea Klitzing)
Beginn: 20 Uhr
Eintrittspreis: 15 € bar an der Abendkasse
Voranmeldung unter: info@camaro-stiftung.de

 

Durch die Teilnahme an Veranstaltungen im Camaro Haus erklären Sie sich mit der möglichen Veröffentlichung von Bildmaterial, auf dem Sie abgebildet sind, einverstanden.

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
17. April 2026 – 31. Juli 2026
 — Camaro Haus
HEINZ TRÖKES – AUGENREISEN
Vom 17. April bis 31. Juli 2026 zeigt die Alexander und Renata Camaro Stiftung im Camaro Haus die Ausstellung Heinz Trökes – Augenreisen. Als Künstler, Netzwerker und Mitbegründer der legendären Galerie Gerd Rosen schuf Heinz Trökes (1913-1997) 1945 einen Ort in Berlin, an dem die Avantgarde wieder sichtbar wurde und ein neuer geistiger Aufbruch begann. Seine Stimme war in den Debatten der Nachkriegszeit ebenso unverzichtbar wie seine Bilder, die den Hunger nach Freiheit und Weltoffenheit spiegeln. Im Zentrum seines Lebens und Schaffens stand die Erkundung der Welt. Für Trökes war das Reisen kein bloßer Ortswechsel, sondern ein Motor der Erneuerung. Eindrücke, Landschaften, Begegnungen – all dies verwandelte sich in seinem Werk zu farbintensiven, poetischen Bildwelten, die den Mittelpunkt der Ausstellung bilden. Dass sich die Alexander und Renata Camaro Stiftung Trökes widmet, hat auch mit einer frühen Begegnung zu tun, die beide Künstler verbindet. 1946 traf Trökes in der Nähe von Quedlinburg auf Alexander Camaro (1901–1992), erkannte die Nähe ihrer künstlerischen Haltung und verhalf ihm noch im selben Jahr zu seiner ersten Einzelausstellung in der Galerie Gerd Rosen. Daraus entstand eine lebenslange Verbundenheit. Die Ausstellung lädt dazu ein, Trökes als Reisenden, Impulsgeber und visionären Künstler neu zu entdecken – und die Welt durch seine Augen zu sehen: offen, neugierig, voller Bewegung.   Eintritt frei Eröffnung: Donnerstag, 16.04.2026, 18.00 UhrCamaro HausPotsdamer Str. 98 A10785 Berlin+49 (0)30. 263 929 75MehrTeilenTermin speichernHeinz_Trökes_Augenreisen_keyvisual