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Lesung

UNRAST 2 – Weibliche Linie – Kunst ohne Männer

Donnerstag, 10. April 2025, 19:00 Uhr

Foto links: Mateusz Skwarczek, Foto rechts: Berenika Partum

zu Gast im Camaro Haus

Liebe Besucher:innen,

wir heißen Sie zur Lesung „Weibliche Linie-Kunst ohne Männer“ mit Sylwia Zientek und Prof. Marta Smolińska wilkommen.

 

Ein Treffen zwischen der Autorin populärer Bücher über die vergessenen Biografien polnischer Künstlerinnen und der Kuratorin Prof. Marta Smolińska, die die aktuelle Ausstellung aus der Sammlung der Neuen Nationalgalerie Berlin mitkuratiert hat und Werke von zehn polnischen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts vorstellt.. Frauen erhielten erst im 19. Jahrhundert Zugang zur Kunstausbildung. Sowohl die renommierte Kuratorin Marta Smolinska als auch die Autorin Sylwia Ziętek zeichnen eine weibliche Linie in der polnischen Kunst nach. Sylwia Zientek und Prof. Marta Smolińska werden Künstlerinnen vorstellen, die endlich eine Stimme verdienen, und die Präsenz polnischer Künstlerinnen in der Landschaft der alten und zeitgenössischen Kunst untersuchen.
Moderation: Dorota Danielewicz, Sprecher: Gregor Hoeppner, Dolmetscherin: Dorota Cygan.

In deutscher und polnischer Sprache mit Übersetzung.

 

Einlass: 18.30 Uhr
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: frei

Getränke an der Bar erhältlich

Wir freuen uns auf Sie!
Das Deutsch-Polnische Literaturforum UNRAST 2025 findet anlässlich der polnischen EU-Ratspräsidentschaft statt. Veranstalter und Hauptförderer ist das Adam-Mickiewicz-Institut Warschau, Berliner Partner ist die Berliner Literarische Aktion mit vielen weiteren Unterstützern.

 

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
17. April 2026 – 31. Juli 2026
 — Camaro Haus
HEINZ TRÖKES – AUGENREISEN
Vom 17. April bis 31. Juli 2026 zeigt die Alexander und Renata Camaro Stiftung im Camaro Haus die Ausstellung Heinz Trökes – Augenreisen. Als Künstler, Netzwerker und Mitbegründer der legendären Galerie Gerd Rosen schuf Heinz Trökes (1913-1997) 1945 einen Ort in Berlin, an dem die Avantgarde wieder sichtbar wurde und ein neuer geistiger Aufbruch begann. Seine Stimme war in den Debatten der Nachkriegszeit ebenso unverzichtbar wie seine Bilder, die den Hunger nach Freiheit und Weltoffenheit spiegeln. Im Zentrum seines Lebens und Schaffens stand die Erkundung der Welt. Für Trökes war das Reisen kein bloßer Ortswechsel, sondern ein Motor der Erneuerung. Eindrücke, Landschaften, Begegnungen – all dies verwandelte sich in seinem Werk zu farbintensiven, poetischen Bildwelten, die den Mittelpunkt der Ausstellung bilden. Dass sich die Alexander und Renata Camaro Stiftung Trökes widmet, hat auch mit einer frühen Begegnung zu tun, die beide Künstler verbindet. 1946 traf Trökes in der Nähe von Quedlinburg auf Alexander Camaro (1901–1992), erkannte die Nähe ihrer künstlerischen Haltung und verhalf ihm noch im selben Jahr zu seiner ersten Einzelausstellung in der Galerie Gerd Rosen. Daraus entstand eine lebenslange Verbundenheit. Die Ausstellung lädt dazu ein, Trökes als Reisenden, Impulsgeber und visionären Künstler neu zu entdecken – und die Welt durch seine Augen zu sehen: offen, neugierig, voller Bewegung.   Eintritt frei Eröffnung: Donnerstag, 16.04.2026, 18.00 UhrCamaro HausPotsdamer Str. 98 A10785 Berlin+49 (0)30. 263 929 75MehrTeilenTermin speichernHeinz_Trökes_Augenreisen_keyvisual