Lade Veranstaltungen
Ein Abend im Camaro Haus

Gespräch mit Dr. Burkhard Richter über Werner Berges

Dienstag, 10. Januar 2023, 18:00 Uhr

Wir freuen uns auf einen Abend mit Dr. Burkhard Richter, der Werner Berges und sein Werk bis heute begleitet hat.

Der Kunstwissenschaftler und Freund wird sich im Gespräch mit der Tochter Amala Berges zu Kunst und Leben von Werner Berges äußern.
Die Freunde von Werner Berges und Besucher:innen der Camaro-Stiftung sind herzlich eingeladen, sich an dem Gespräch zu beteiligen.

Werner Berges studierte von 1963 bis 1968 an der Hochschule der Künste Berlin bei Alexander Camaro. In der aktuellen Ausstellung lassen wir den Werner Berges der deutschen Pop-Art mit seinen Frauentypen hinter uns und  wenden uns den frühen Arbeiten der 1960er Jahre, die teilweise noch im Atelier der Hochschule entstanden, sowie den Bildern der 1980er Jahre zu. Diese Bilder öffnen sich dem Betrachter in ihrer stillen und gleichzeitig umwerfenden Poesie, die virtuose Beherrschung einer Vielzahl von Nuancen von Weiß bis in alle Farbrichtungen offenbart die Nähe zu Camaro, des Meisters von „Wissen um Weiß“.

 

Die Ausstellung «abstraktion-figuration. werner berges und alexander camaro » wird auf allgemeinen Wunsch bis zum 23.02.2022 verlängert.

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
23. Januar 2026 – 27. März 2026
„OFF-ROAD – IM FREIEN GELÄNDE“. Arbeiten von Renata 1955-2008
Die Alexander und Renata Camaro Stiftung zeigt vom 23. Januar 2026 bis 27. März 2026 eine Ausstellung mit ca. 50 Werken der Künstlerin Renata Camaro (1934-2009). Als Gründerin hat Renata Camaro einen besonderen Stellenwert für die Camaro Stiftung. Neben ihrem künstlerischen Werk soll auch dieser Aspekt nun mit einer Ausstellung gewürdigt werden. Unter dem Ausstellungstitel „OFF-ROAD — IM FREIEN GELÄNDE“ rücken Werke in den Vordergrund, die repräsentativ für Renatas Schaffensphasen zwischen 1955-2008 stehen. Der Titel stammt aus einer ihrer späten Collagen, mit der sie abermals Bezug auf einen ihr Leben bestimmenden Wendepunkt nimmt: Bei einem Tagesauflug 1962 durch Mexiko kommt das Auto, in dem sie sitzt, von der Straße ab. Renata wird dabei schwer verletzt. Sie zieht sich anschließend aus der Öffentlichkeit zurück und verlässt damit auch ihren frühen, durchaus vielversprechenden Karriereweg. Im Privaten, abseits des üblichen Kunstbetriebs entsteht über Jahrzehnte dennoch ein Œuvre, das sich mit dem Ringen um Emanzipation, dem Zen-Buddhismus und Schmerz auseinandersetzt.MehrTeilenTermin speichern