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NU DAGBE – Die Zirkusschule in Bénin geht auf Tournée

27. Februar 2020 – 29. April 2020

Foto: Gaspard Hoel

Der in Cotonou/Bénin ansässige Verein „Nu Dagbé“ bietet obdachlosen Kindern und Jugendlichen eine künstlerische Ausbildung im Bereich Zirkus. Der Name bedeutet im westafrikanischen Fon „Eine gute Sache“ und ist zugleich das Motto der Schule. Ziel ist es, durch das Erlernen künstlerischer Ausdrucksformen die Emanzipation der Jugendlichen zu fördern: sie in ihren individuellen Talenten und Fähigkeiten zu bestärken und ihnen so die Integration in die weitere Gesellschaft sowie berufliche Perspektiven zu ermöglichen.

Aktuell beherbergt die Schule acht Jugendliche und bietet für weitere zwölf Jugendliche regelmäßiges Zirkustraining. Zum Unterricht zählen Akrobatik, Jonglage, moderner und traditioneller Tanz, Gesang, Rhythmus- und Musikunterricht sowie Französisch, Anatomie und Körperkunde. Die pädagogische Betreuung schafft ein familiäres Umfeld, in dem alle gemeinsam leben, arbeiten und lernen.

Es entstehen Zirkusshows, die eine starke soziale und künstlerische Sog-Kraft entfalten: Anknüpfend an die eigenen Geschichten der Kinder, erarbeitet die Schule aktuell eine Tournee  mit einer abendfüllende Show, die ab dem 27. Februar 2020 an verschiedenen Orten in Bénin zu sehen sein wird .

Initiiert wurde „Nu Dagbé“ 2011 vom nigerianischen Zirkuskünstler und Musiker Según Olabisi, gemeinsam mit Paula Anke (Vorstand Camaro Stiftung). Según Olabisi, der als Kind selbst viele Jahre auf der Straße lebte, konnte sich 2007 mit seiner eigenen Zirkuskompagnie „West African Circus“ in Bénin etablieren. Gemeinsam mit seinen Kollegen und mit Unterstützung der Alexander und Renata Camaro Stiftung, schuf Olabisi ein umfängliches Unterrichtskonzept für Straßenkinder in Cotonou, aus dem die heutige Schule entstand.

„Der Zirkus ist die Mutter aller Künste“ – Alexander Camaro

Alexander Camaro verließ selbst als 16-Jähriger sein Zuhause und schloss sich einem Wanderzirkus an, wo er als Clown und Hochseilartist arbeitete. Die Förderung der interdisziplinären Künste hat sich die Camaro Stiftung zur Aufgabe gemacht: Der sinnstiftenden Arbeit des Vereins „Nu Dagbé“ steht sie in künstlerischen und organisatorischen Belangen unterstützend zur Seite.

Um die Weiterführung der Schule (Beherbergung und Unterricht) nach Abschluss der Tournee im Mai 2020 zu gewährleisten, sucht der Verein aktuell nach weiteren Kooperationspartnern.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Paula Anke, Vorstand Camaro Stiftung,

E-Mail: paula.anke@camaro-stiftung.de, Tel. 030 / 26 39 29 75.

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere aktuelle Ausstellungen in der Camaro Stiftung

Ausstellung
25. Oktober 2019 – 1. März 2020
 — Muzeum Historyczne w Pałacu Królewskim
Alexander Camaro i WrocławRodzaj Hołdu
„Er liebte alles an Breslau, seine Jugend, seine Malerei und sein Studium bei
Otto Mueller und er liebte es immer – sein Leben lang …“
Renata Camaro über Alexander Camaro, 2004
Alexander Camaro (1901 Breslau–Berlin 1992) gilt als der bedeutendste Schüler des international bekannten Expressionisten und Brücke-Malers Otto Mueller.
Muzeum Historyczne w Pałacu KrólewskimUl. Kazimierza Wielkiego 3550 – 077 Wrocław+48 (71) 391 69 40
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15. Dezember 2019 – 29. Februar 2020
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Die Ausstellung thematisiert in ihreminterdisziplinären Ansatz Architektur, Malerei und Tanz. Sie knüpft an die traditionsreiche sowie vielgestaltige kulturelle Wegeverbindung der Städte Berlin und Breslau/Wrocławan. Berlin und das polnische Wrocławpflegen eine engagierte Städtefreundschaft. Seit 2016 – Wrocławgenoss den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt – verkehrt der so genannte Kulturzug in Direktfahrt zwischen den beiden Städten, eine Vielzahl an wechselseitigen Kulturinitiativen stärkt die Beziehungen.
Camaro HausPotsdamer Str. 98 A10785 Berlin+49 (0)30. 263 929 75
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