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SUMMARY:Alexander Camaro – Lunapark
DESCRIPTION:Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. \n Mehr Informationen \n Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren \n \n \n\nDer interdisziplinär arbeitende Künstler Alexander Camaro (1901–1992) hinterließ ein umfängliches Werk rund um die Welt der Rummelplätze und Vergnügungsparks. Es ist eine Welt\, die er aus seiner Jugend in Breslau kannte\, wo er mit Schaustellern\, Musikern\, Artistinnen und Artisten aus dem Umfeld des Lunaparks in Kontakt kam\, und die für ihn auch später im Nachkriegsberlin nichts an Faszinationskraft verlor. \nCamaros Blick ist so eigenwillig wie einzigartig. Seine Bilder und Texte erzählen von der traurig-schönen Wahrheit der Bühnen und Buden\, aber auch von verlassenen Festplätzen und der Vereinzelung des Menschen: Freude und Verklärung\, Schmerz und Trauer fließen zusammen. Steht bei Camaro der Lunapark als Chiffre für eine unwiederbringliche Zeit? Ist es die Wehmut an unbeschwerte Kindheitstage und die Jugend\, die sich dann später mit Erlebtem und Erlittenem der Kriegszeiten mischt und in den Berliner Nachkriegsjahren durch Unsicherheit und Desillusion ihren Ausdruck sucht?\nUnd was bedeutet er\, der Lunapark\, für uns im 21. Jahrhundert: für uns Berlinerinnen und Berliner? Was ist für uns heute an diesem Bild – oder besser noch: gerade jetzt – aktuell\, bewegend oder gar berührend? \nAlexander Camaro vertrat die Auffassung\, dass die Schaustellerzunft und das Artistentum – ob ihrer freien Haltung und ihres körperlichen Einsatzes – einen eigenen und unantastbaren künstlerischen Ausdruck haben. So möchte die Ausstellung im Camaro Haus mit einer persönlich erzählten Geschichte außerdem auf die Lage besonderer sozialer Gruppen und womöglich verschwindenden Kulturen aufmerksam machen\, deren Existenz es aktuell zu wahren gilt. \n  \nZur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog im be.bra-Verlag\, erhältlich zum Preis von 25\,– €. Zum Katalog geht es hier. \n\n		\n		                \n		                Alexander Camaro\, Schießbude\, 1946\, Öl auf Leinwand\, 66 x 99 cm\, Foto: Eric Tschernow\n		                \n		                \n		                Alexander Camaro\, Rummelplatz (Wahrsagerin)\, 1950\, Rohrfederzeichnung\, kaschiert auf Karton\, 39\,5 x 54\,5 cm\, Foto: Eric Tschernow\n		                \n		                \n		                Alexander Camaro\, Eingang zur Orientschau\, 1974\, Aquatec\, Acryl\, Kohle auf Leinwand\, 200 x 160 cm\, Foto: Eric Tschernow\n		                \n		                \n		                Alexander Camaro\, Schaubudenmädchen\, 1949\,\nÖl auf Leinwand\, 116 x 76 cm\, Foto: Eric Tschernow\n		                \n		                \n		                Alexander Camaro\, Eingang zum Irrgarten\, 1948/49\, Öl auf Leinwand\, 86\,3 x \n76 cm\, Foto: Eric Tschernow\n		                \n		                \n		                Katja Meirowsky\, Die ideale Geliebte für Camaro\, 1951\, Öl auf Leinwand\, 56\,9 x 48\,5 cm\, Foto: Eric Tschernow
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LOCATION:Camaro Haus\, Potsdamer Str. 98 A\, Berlin\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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