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SUMMARY:Die Kraft der Melancholie. Alexander Camaro und Seelenverwandte
DESCRIPTION:Vernissage: 18.04.2024 um 18 Uhr \nAusstellungsdauer: 19.04.-26.07.2024 \n  \nEine Ausstellung mit Arbeiten von: Hermann Bachmann\, Kurt Bunge\, Alexander Camaro\, Werner Heldt\, Karl Hofer\, Ulrich Knispel\, Curt Lahs\, Oskar Moll\, Paul Strecker\, Horst Strempel und Mac Zimmermann. \n  \nMelancholie ist ein Gemütszustand – angesiedelt irgendwo zwischen Traurigkeit und Träumerei. Sie kommt und geht und ist etwas vom Schönen im Leben – etwas\, das kreativ machen kann. \nDieser besonderen Atmosphäre geht die Ausstellung nach\, indem sie Werke zeigt\, die von einem besonderen melancholischen Kolorit zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit geprägt sind. \nAlexander Camaro wurde immer wieder als großer Melancholiker bezeichnet\, sein Schaffen als seltener Sonderfall betrachtet. Im westlichen Nachkriegsstaat blieb er mit seinen gegenstandsbezogenen Bildern in den Augen der Kunstkritik lange eine „interessante Ausnahme\, ein distinguiertes Überbleibsel“ (Anthony Thwaites\, 1961) der Zwischenkriegsmoderne. \nDer Blick auf das künstlerische Schaffen der Stadt Halle (Saale)\, ihrer renommierten Kunsthochschule Burg Giebichenstein und dem Neuaufbau der bedeutenden Sammlung des Kunstmuseum Moritzburg nach 1945\, wirft ein neues Licht auf diese Sonderrolle\, die sich Alexander Camaro in Berlin zunächst nur mit gegenständlich arbeitenden Künstlern wie Werner Heldt und Karl Hofer teilte. \nBereits im Jahr 1947 erwarb das Kunstmuseum Moritzburg Gemälde von Alexander Camaro. Durch den Erwerb seiner Werke\, aber auch von Arbeiten Horst Strempels\, Werner Heldts\, Curt Lahs‘ und Karl Hofers\, entstand eine Stimmung innerhalb der Sammlung\, die mit dem Begriff der Melancholie beschrieben werden kann und später das Kunstschaffen in der Saalestadt maßgeblich beeinflusste.\nFür die ausgestellten Maler aus dem Kreis und Umfeld der „Halleschen Schule“\, Hermann Bachmann\, Kurt Bunge oder Ulrich Knispel\, überwog nach 1945 allerdings nur für kurze Zeit die künstlerische Freiheit und Selbstbestimmung – ein Klima\, das zu einem besonderen Stimmungsbild ihrer Malerei – und gewissermaßen zu einer Seelenverwandtschaft mit Alexander Camaro führte. \nKuratiert wurde die Ausstellung von Matthias Rataiczyk\, Leiter Kunsthalle „Talstrasse“\, Halle (Saale) und Dr. Anna Krüger\, Camaro Stiftung\, Berlin. \n  \n\n  \n  \n*Durch die Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich mit der möglichen Veröffentlichung von Bildmaterial\, auf dem Sie abgebildet sind\, einverstanden.* \n 
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